Zugfahrt nach Florenz

Mittwoch, 12.09.2018

Um 06.15 Uhr klingelt der Wecker. Aufstehen, Duschen, Frühstück, Packen und Auschecken. Um 08.13 Uhr nehmen wir den Bus zum Anleger. Unser Vaporetto legt um 08.34 Uhr ab und braucht etwa 50 Minuten zum Anleger Ferro Via am Bahnhof. Wir haben Zeit genug am Bahnhof und trinken noch etwas. Dann wieder die bekannte Prozedur. Alle sehen auf die Bahnsteiganzeige, in regelmäßigen Abständen löst sich eine Gruppe und spurtet zum Zug. Diesmal fahren wir mit Italo, der zweiten großen Bahngesellschaft in Italien. Um 11.00 Uhr fährt der Zug ab, um 13:15 Uhr sind wir in Florenz. Diesmal allerdings ohne Service am Platz, aber ansonsten alles bestens. An den Kofferfächern sind sogar Ringschlösser (pfandpflichtig) angebracht, mit denen man seinen Koffer anschließen kann. Ich freue mich schon sehr darauf, mit den Zug durch die Toskana zu fahren. Leider habe ich nicht viel davon, denn ab Bologna fahren wir fast nur durch Tunnel.

Im Bahnhof essen wir zuerst einmal ein Sandwich. Leider ist es hier nicht so nett wie in Venedig, aber das Essen schmeckt auch gut. Danach suchen wir erst den richtigen Automaten für die Bustickets und dann die richtige Bushaltestelle. In Florenz ist es sehr heiß und der Bus läßt auf sich warten. Dann kommt er endlich. Die Beschriftung ist anders als im Internet. Wir sind nicht ganz sicher im richtigen Bus zu sitzen, fahren aber erst einmal mit. Glück gehabt, die Strecke stimmt und um 14:30 Uhr sind wir im Hotel, dem Hotel & Residence Palazzo Ricasoli. Wir haben ein großes Zimmer mit großem Bad und Blick auf einen kleinen Innenhof. Wir richten uns ein und starten gegen 15.30 Uhr Richtung Innenstadt. Dafür müssen wir immer nur der Via San Gallo folgen, bis das touristische Epizentrum am Dom erreicht ist.

Die Kathedrale Santa Maria del Fiore

mit Campanile di Giotto

Pforte am Baptisterium San Giovanni
Überall wimmelt es von Menschen/Touristen. Wir folgen zunächst einem Tip von Steffens Mutter und besuchen das Studentencafé auf der Terrasse der öffentlichen Bibliothek. Hier ist es schon ruhiger, die Getränke sind günstig und man kann ein bißchen über die Stadt sehen. Wir machen eine Pause in einer Sofaecke und nutzen das freie WLan. Dann geht es weiter Richtung Ponte Vecchio. Auf der Brücke ist es noch voller. Ein Schmuckgeschäft neben dem anderen buhlt um Kundschaft. Aber der Blick von der Brücke auf den Arno ist sehr hübsch.

Blick auf den Ponte Vecchio am Abend
Wir gehen weiter ins nächste Viertel. Gegen 18:30 Uhr gibt es Abendessen, zweimal Cacio e pepe. Danach geht es gemütlich wieder Richtung Hotel. Die Läden schließen spätestens um 20.00 Uhr. Jetzt sind alle Restaurants voll und übernehmen das Straßenbild. Unterwegs beobachten wir noch eine Straßenkünstlerin mit ihren Marionetten.
Wir sind ziemlich K.O. Um 22.45 Uhr machen wir das Licht aus.