Venedig Tag 2

Sonntag, 09.09.2018

Der Strand am Lido früh am Morgen
Das Frühstück ist nicht so toll, daher kaufen wir im Supermarkt noch Pfirsiche für mich und Wasser mit CO2 für Steffen. Es ist wieder sehr sonnig und warm. Mit dem Bus fahren wir zum Anleger und sehen auch schon mehr von der Insel. Um 11.30 Uhr nehmen wir das Vaporetto bis zum Anleger Biennale. Wir spazieren zunächst durch den Park, dann geht es weiter zum Markus Platz. Es ist sehr, sehr, sehr voll und sehr, sehr warm. Wir lassen uns treiben, nehmen die Veränderungen wahr (wir waren vor 2,5 Jahren schon einmal in Venedig). Es gibt mehr Eisläden, mehr Läden für billige Andenken, Pasta to go und Candy Shops sind neu, wir entdecken einen Lindt Laden, sowie andere Anbieter von Luxusschokolade und Läden für Hanfprodukte. Mülleimer sind noch immer Mangelware.

Einer der unzähligen Kanäle

Wieder haben wir nur anderen Leuten beim Gondelfahren zugeschaut

Die Seufzerbrücke

Die Markuskirche spiegelt sich in einer Pfütze auf dem Markusplatz
Gegen 15.15 Uhr sind wir am Bahnhof angekommen. Wir machen eine Pause und essen eine Kleinigkeit im Bahnhofscafe unseres Vertrauens. Danach geht es zurück ins Getümmel. Steffen hatte Mittags einen Eisladen mit Schokomousse Eis entdeckt. Den müssen wir in den kleinen, verwinkelten Gassen von Venedig wiederfinden. Mit Hilfe von Googlemaps gelingt das auch. Für Steffen gibt es ein Eis, für mich ein Erdbeergranite. Ich habe immer noch Halsschmerzen und Schnupfen.

Die frisch renovierte Rialtobrücke in voller Pracht

Überall sieht man Touristen in Gondeln

Glaskunst aus Murano
In einem der kleinen Papierläden kaufe ich Siegelwachs als Souvenir. Später gönne ich mir auch ein neues Siegel.

Dies ist eine Handtasche

Ein etwas anderer Schokobrunnen
Gegen 18:30 Uhr fahren wir vom Markusplatz zum Lido zurück. Das Vaporetto braucht etwa 30 Minuten für die Tour. Für die Lokals gibt es an den stark frequentierten Vaporettostation einen extra Eingang, damit sie als erste auf Schiff kommen.

Sonnenuntergang über Venedig vom Lido aus gesehen
Auf dem Lido essen wir in einem vegetarsich-veganen Bistro zu Abend. Wir nehmen beide Cacio e pepe. Der Wirt sieht aus wie der späte Jesus. Eine gedruckte Speisenkarte gibt es nicht. Wenn sich neue Gäste setzten, schleppt der Wirt die große Kreidetafel an, auf der alle Speisen notiert sind. Die Gericht haben keine Preise, es steht nur eine Gruppeninfo auf der Tafel, z. B. 12 – 15 Euro. Die Toilette ist unisex und auch für Behinderte geeignet. Das ist hier in kleinen Läden oft so.

Nach dem Essen bummeln wir Richtung Hotel. In der kleinen Fußgängerzone gibt es ein OpenAir Konzert. Allerdings werden jetzt erst einmal ausführlich Gedichte vorgelesen. Wir verstehen kein Wort, aber es hört sich sehr schön an. Wir laufen weiter, Steffen isst noch Eis. Im Zimmer ist es ruhig, keine Beachparty wie gestern. Wir lesen noch ein bißchen. Um 23.45 Uhr geht das Licht aus.