Donnerstag, 06.09.2018
Kurz nach 10.00 Uhr verlassen wir das Hotel und fahren mit der Metro zum Dom. In einem der Hop-on/Hop-off Busse können wir unseren Voucher für die Dombesichtigung gegen Eintrittskarten tauschen. Es sind Fastlane Tickets und so sind wir vergleichsweise schnell auf dem Dach des Mailänder Doms. Wir laufen dann am Rande des Daches entlang, bis wir auf die „Terrasse“ kommen.
Der Dom ist sehr beeindruckend und der Blick über die Stadt schön. Es ist aber wieder sehr heiß und jeder sucht sich ein Plätzchen an schattiger Stelle.
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| Blick vom Dom |
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| Überall sind tolle Ornamente zu finden |
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| Diverse Heilige thronen über dem Dom |
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| Ein Selfie auf der Domterrasse |
Vom Dach geht es dann runter in den Dom. Wie überall in Italien sollen Männer und Frauen nicht zu viel Haut zeigen. Sind also Hosen oder Röcke zu kurz oder gar weibliche Schultern zu sehen, muß das bedeckt werden. Wer nicht vorgesorgt hat (Tuch in der Tasche) muss für 2,50 Euro einen Einwegüberwurf kaufen. Der Preis variierte aber nach Stadt und Kirche. Manchmal ist man auch mit einem Euro dabei.
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| Der heilige Bartholomäus trägt seine Haut als Gewand |
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| Das Innere des Doms |
Da in unserem Ticket auch der Eintritt zum Dommuseum inklusive ist, besuchen wir es im Anschluß an die Dombesichtigung. Gegen 13.30 Uhr knurrt der Magen und wir gehen wieder auf einen Salat und ein Panini zu einer Durini Panini Filiale.
Frisch gestärkt fahren wir dem Hop-on/Hop-off Bus (Sport Line) von 15:30 bis 16:30 Uhr die 3. Strecke ab. Danach geht es zu Fuß zum
Cimitero Monumentale. Hier treffen wir gegen 17:00 Uhr ein. Der Friedhof ist prachtvoll. Viele große Mausoleen säumen die Wege. Dazwischen Gräber, die mit Skulpturen und Bronzen reich geschmückt sind. Wer nicht so viel Geld für das Grab ausgeben kann, läßt nur die Urne in einem der Urnenhäuser bestatten. Auf den Gräbern sind überall Fotos der Verstorbenen befestigt. Gerne wäre ich noch länger hier geblieben, aber schon ab 17:35 Uhr heult eine fiese Sirene und treibt alle Besucher vom Gelände, das um 18 Uhr schließt. Bänke sucht man hier fast vergeblich.
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| Skulpturen der trauernden Witwe... |
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| oder des Todesengels sind hier zu bestaunen. |
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| Aber auch eher abstrakte Grabkunst ist hier zu finden. |
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| An fast jedem Urnengrab ist ein Foto angebracht. |
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| Hier wird die gesamte Kreuzigungsgeschichte dargestellt. |
Um 18.15 Uhr starten wir mit der Metro Richtung Navigli einem angesagten Ausgehviertel, eine Art Mailänder Friedrichshain. Hier gibt es einige Kanäle, an dessen Ufern sich zahlreiche Restaurants angesiedelt haben. Wir schauen uns um. Als Regen aufkommt, gehen wir in ein
Restaurant und bestellen für mich den Klassiker, das Mailänder Risotto. Steffen bestellt Spaghetti Cacio e pepe, Spaghetti mit Pecorino und Pfeffer. Ein Gericht, das wir öfter bestellen werden. Leider ist es nicht überall soooo lecker wie in diesem Restaurant. Beim Blick aus dem Fenster sehen wir einen Gondoliere, der seine Gäste mit einer Venedig Gondel über den Kanal schippert.
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| Auf beiden Seiten des Kanals reicht sich Restaurant an Restaurant. |
Da es immer noch regnet, fahren wir nach dem Essen in unser Hotel, sehen uns noch eine Folge „Shameless“ an und gehen dann ins Bett.