Mittwoch, 05.09.2018
Wir haben gut geschlafen und das Frühstück war in Ordnung. In unserem Reisepaket ist auch ein 48 Stunden Ticket für den Hop-on/Hop-off Bus. Mit der Metro fahren wir zu einer der Haltestellen und warten auf den Bus. Der Verkehr hat ihn ziemlich aufgehalten, aber dann kommt er doch. Mit einer Handy-App lassen sich die Busse auch beobachten, so dass man ungefähr weiß, wann der nächste Bus kommt. Wir fahren zunächst die komplette Runde mit einem Bus der B-Tour, der Modern Line, um uns einen Überblick zu verschaffen. Anschließend schlendern wir durch einen Park und essen dann gegen 13.30 Uhr in einer typischen Mailänder Paninibar, dem
Panini Durini zu Mittag. Um 14.00 Uhr geht es mit Tour A (Historical Line) weiter.
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| Wildlife im Park |
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| Auch die Schildkröten genießen die Sonne |
Nachdem auch diese Tour abgefahren ist, laufen wir zum
Castello, beobachten die Katzen im Burggraben und machen eine kleine Pause. Danach geht es wieder Richtung Dom. Wir besuchen das Luxuskaufhaus Rinascente, probieren in der obersten Etage ein Edelmacaron für 1,70 Euro und werfen von der Dachterrasse einen kurzen Blick über die Stadt.
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| Im Castello |
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| Der große Brunnen mit schönen Fontänen vor dem Castello |
Anschließend geht es zu Fuß zur Mailänder Eataly, da Steffen nicht so touristisch essen möchte. Wir durchqueren das Viertel Brega, eine Art mailänder Prenzlauer Berg. In der Eataly entscheiden wir uns beide für Pasta, dazu wird Wasser in Pappbechern gereicht. Aber die Pasta ist lecker und von unseren Plätzen können wir wunderbar auf den verführerischen Obst- und Gemüsestand der Eately herunter schauen. Wie fast in allen Restaurants in unserem Urlaub müssen wir auch hier für das Gedeck (Coperto) zahlen, eine Art Grundgebühr, meist 1 oder 2 Euro pro Person (laut Reiseführer können es aber auch bis zu 5 Euro sein). Dafür kann man in allen Restaurants eine große Flasche Mineralwasser (1 Liter) für (im Vergleich zu Restaurants in Deutschland) sehr günstige 2 bis 3 Euro bekommen, was die Gebühr für das Gedeck wieder relativiert. Im Anschluß gibt es für uns beide ein Eis. Hier wird jedoch nicht nach Kugeln abgerechnet, sondern nach der Bechergröße. Das Eis wird dann in die Becher gespachtelt. Bei der kleinsten Bechergröße, die uns eigentlich immer völlig reicht, kann man eine oder zwei Sorten haben, bei größeren Bechern auch mehr.
Es ist ein schöner lauer Sommerabend, wir bummeln weiter durch die Stadt und kommen zur Piazza Gae Aulenti, einem sehr modernen Gebäudekomplex. In der Mitte liegt ein schöner moderner Platz mit bunten Wasserspielen, in denen noch die Kinder herumtoben. Unterhalb des Platzes befindet sich ein Foodcourt, der die umliegenden Büros versorgt und einer der wenigen Supermärkte, die wir hier in Mailand gesehen haben. Wir schauen uns noch eine Weile die Wasserspiele an. Gegen 21:30 Uhr nehmen wir die Metro und fahren in unser Hotel. Wir teilen uns noch ein Bier aus dem Supermarkt und gegen 23.00 Uhr ist Feierabend.