München Tag 3

Montag, 03.09.2018

Heute ist beim Frühstück weniger los. Gegen 10.30 Uhr verlassen wir das Hotel. Wir haben kein festes Programm und lassen uns treiben. Im neuen Rathaus kann man auf den Turm fahren und den Blick über München genießen. Da sind wir dabei. Zum Glück ist der erste Fahrstuhl ausgefallen und wir müssen zu Fuß durch dieses riesige alte Rathaus. Überall gibt es wunderschöne Glasfenster-bilder. Zwar wurden alle Fenster 1944 zerstört, aber man hat sie zwischen 1988 und 1989 wieder rekonstruiert.
Fahrstuhl Nummer 2 fährt uns dann auf den Turm und wir genießen den Blick über München. Auf dem Rückweg zeigt sich, dass wir das richtige Zeitfenster gewählt haben, denn jetzt kommen uns viele Menschen entgegen, die erst unten das Glockenspiel abgewartet haben.

Blick vom Rathausturm

Auch auf die Frauenkirche hat man einen schönen Ausblick
Wir laufen Richtung Englischer Garten, bestaunen unterwegs die Auslagen in den Edel-Konditoreien und machen dann ein Päuschen im Hofgarten. Unser nächster Stop ist die Eisbachbrücke. Hier tritt der bis dahin unterirdisch fließende Eisbach zutage. Der Bach fließt mit hoher Geschwindigkeit und aus baulichen Gründen bildet sich hier eine stehende Welle, auf der gesurft wird. Allerdings ist dieses Vergnügen nur etwas für richtige Profis. Wir schauen eine Weile zu und bewundern die Geschicklichkeit und Ausdauer der Surfer.

Noch steht er auf dem Surfbrett...
Anschließend spazieren wir durch den Englischen Garten, machen eine Pause am Monopteros und laufen weiter zum Bootshaus am See. Es ist sehr ruhig im Biergarten. Für Steffen gibt es eine Brezel und für mich einen Cappuccino. Beides müssen wir gegen die Wespen verteidigen, die uns letztlich auch von hier vertreiben. Unser nächster Stop ist gegen 16:30 Uhr der Viktualienmarkt. Am Stand der Münchner Suppenküche essen wir beide eine Suppe. Zum Nachtisch gibt es für mich ein Schmalzgebäck eines im Reiseführer hochgelobten Bäckers (Schmalznudel). Das Teil war OK, aber die Emder Berliner Bude in der Neutorstraße kann locker mithalten. Danach gab es ein Eis in der Eataly und Steffen hat sich ein Foccacia mitgenommen und später dann noch von einem der zahllosen kleinen Metzgerläden am Viktualienmarkt eine Leberkässemmel verputzt.

Hier reiht sich Metzger an Metzger
Später sind wir noch durch die Luxuskaufhäuser, wie dem Oberpollinger oder dem Beck gestromert.